Deutsche Herniengesellschaft zeichnet Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie aus

Das Team des Hernienzentrums präsentiert das neue Qualitätssiegel: Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. med. Volker Müller (Mitte) mit seinen Oberärzten Dieter Regnet (rechts) und Dr. med. Clemens Lohmüller (links). Foto: A. Müller

21.07.2017/am

Auszeichnung für das Hernienzentrum im St. Theresien-Krankenhaus: Die Deutsche Herniengesellschaft (DHG) hat das Team rund um Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Müller mit dem Qualitätssiegel "Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" ausgezeichnet.

Unter einer Hernie versteht man einen Eingeweidebruch, der durch eine Schwachstelle an der Bauchwand entsteht, wie zum Beispiel ein Leistenbruch, ein Nabelbruch, ein Bauchwandbruch oder ein Narbenbruch.

Im Hernienzentrum der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie profitieren die Patienten nicht nur von dem hohen medizinischen Standard sondern auch von der großen Erfahrung des Behandlungsteams. Dies setzt sich aus spezialisierten Fachärzten und besonders erfahrenen Pflegekräften zusammen. Alle etablierten Operationsverfahren werden angeboten. Bevorzugt wird dabei die minimal-invasive Hernienchirurgie in "Knopflochtechnik" mittels einer Bauspiegelung.

Neu angeboten wird die Operation von sogenannten "Hiatushernien". Diese können ein Hauptgrund für die Volkskrankheit Sodbrennen sein.

Bereits seit 2016 nimmt das Hernienzentrum im St. Theresien-Krankenhausu an der HerniaMed Studie zur Qualitätssicherung mit großem Erfolg teil. Im Rahmen dieser Studie werden alle Eingriffe an Hernien erfasst und deren Qualität im Langzeitverlauf überprüft. Das hervorragende Ergebnis des Hernienzentrums spiegelt sich nun im Qualitätssiegel wider.